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Alles begann mit der Literaturverfilmung "Die Wirtin" nach F. M. Dostojewskij. Nach über zwei Jahren Arbeit am Drehbuch wurde mit Unterstützung der Filmförderung Oberösterreich in den Sommermonaten 2001 gedreht. Als Kammerspielfilm konzeptioniert hält sich der Film eng an die literatrische Vorlage und sorgte wegen seiner langen und rhythmischen Einstellungen für großen Aufsehen bei nationalen Festivals. Zu sehen war dieser Film aber auch in bekannten Programmkinos wie dem
Wiener Filmcasino, dem Programmkino Lenzing oder dem Linzer Kultkino Moviemento.

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Der Startschuss zu den Dreharbeiten des neuen Films fiel im August 2003 nach mehreren Monaten Vorbereitungszeit. Die ehemalige Schuhfabrik Kitzmantel diente als Schauplatz für ein dramatisches Filmwerk, welches sich als Hauptmotiv mit dem Phänomen der Melancholie auseinandersetzt. Nicht nur Sets und Kostüme waren real, auch die Gesichter wurden den Bedürfnissen der Handlung angepasst. Harte, ausgemergelte Phyiognomie bei den Arbeitern auf der einen Seite und das zerbrechliche Antlitz einer Theaterschauspielerin (Sonja Zänger) der Jahrhundertwende auf der anderen Seite. Für die Rolle des Pierre Vicomte de... konnte Florian Hackspiel gewonnen werden, der erst vor Kurzem wieder in Innsbruck erfolgreich als Regisseur gearbeitet hat. Die unzähligen Statisten fanden sich in den Einwohnern rund um den Drehort Vorchdorf in Oberösterreich. Nach den Dreharbeiten ging der Film in die Postproduktion, um wenige Monate später in den Händen der Filmkomponistin Irene Kepl zu landen, die innerhalb kürzester Zeit die passenden Töne zum Film gezaubert hatte. Im Studio der Hochschule für Darstellende Kunst und Musik in Wien, wurde dann im Herbst 2004 der Soundtrack aufgenommen. 

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Die Stimme wurde im Jänner 2005 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Vorpremiere am Drehort in Vorchdorf war 3 Tage lang ausverkauft. Danach ging das nunmehr für die Postproduktion geförderte Filmwerk zurück in den Schneideraum. Ton und Bild wurden noch einmal optimiert und die Filmkomponistin Irene Kepl führte noch Feinabstimmungen bei Dialogschnitt und Musikmischung durch. Während sich im Sommerloch kaum Möglichkeiten zu Kinovorführungen boten, fand die offizielle Premiere am anderen Ende der Welt statt. Das internationale Filmfestival Eksperimento in Manila, führte als erstes Filmfestival einen Film von GRUPPE:filmkunst in Südostasien vor.

Die Österreich Premiere war mit einer offiziellen Laufzeit von einer Woche im
Schubertkino Graz.

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Weiter ging es im Frühjahr 06 im
Programmkino Moviemento. Die relativ großen Zuschauerzahlen waren auf das perfekte Timing der öffentlichen Medien unter Produzentin Bettina Hutterer zurückzuführen. Mehrere Radiosender bericheten ebenso, wie die namhaftesten Zeitungen in Oberösterreich. So war es kaum verwunderlich, dass der Saal im Moviemento nahezu gefüllt war. Die nächste Vorführung war im Volkskino Klagenfurt. Den vorläufigen Abschluss nahm "Die Stimme" am 16. Mai 2006 in den Lichtspielen Lenzing.

Bereits seit Sommer 2005 arbeitet das Team um Cajetan Jacob am Prostitutionsdrama "Hurenkarussell". Mit größtmöglicher Detail- genauigkeit wird das damalige Leben in der K. u. K. Monarchie rekonstruiert. Ein Jugendstilbordell wird im Studio originalgetreu nachgebaut. Inhaltlich und formal geht das neue Projekt gänzlich andere Wege als bisher. Die genau recherchierte Geschichte kommt fast gänzlich ohne Dialoge aus und gedreht wird erstmalig auch in Farbe.

 

                                                                       Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.  © Cajetan Jacob, 2006