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Eva Allenbach Plakat

 

"Wie das Dienstmädchen Therese ihrer Neigung wegen von einer brutalen katholischen Sekte mit dem Tode bedroht wird."

Weltpremiere am 2. Mai

2012 im Starmovie Regau

zum offiziellen

Pressebereich

SYNOPSIS

lesbisches Paar im Film Das Falsche HerzTherese lebt zwischen zwei Welten. Als Dienstmädchen hat sie sich in die mondäne Gräfin Meta von W. verliebt und als Frau von ärmlicher Herkunft, muss sie dabei zusehen, wie ihre Schwester Magdalena von einem teuflischen Sektierer in den Abgrund gezogen wird. Jene vollzieht mit dem berüchtigten Priester Thomas Pöschl Teufelsaustreibungen im Dorf. Kleine Kinder müssen dem Teufel abschwören, eine junge Frau wird brutal exorziert und später von Pöschl zur Heiligen stilisiert.

 

Als der eigentliche Pfarrer Hilfe bei der Gräfin sucht, begibt sich jene mit Therese auf Entdeckungsreise ins Dorf und findet auf den vereinzelten Höfen Menschen vor, die nicht mehr von dieser Welt zu stammen scheinen. Kleine Kinder klettern auf Obstbäume und beten den Heiligen Geist an, hauchende Mädchen knien auf den Feldern vor Thereses Schwester am Boden. Meta zitiert den neuen Pfarrer zu sich ins Schloss. Kann sie der drohenden Gefahr noch einmal den Riegel vorschieben oder wird eine neue und gefährliche Kraft übers Hausruckviertel hinwegfegen und alles vernichten was nicht rein und gottgefällig ist?

 

Das Falsche Herz entstand frei nach historischen Quellen. Die Riten, Bräuche und Menschenopfer der Pöschlianer wurden ebenso in den Film übernommen, wie das fanatische Gedankengut der Sekte. Cajetan Jacob hat drei Jahre an seinem  Drehbuch geschrieben und die historischen Tatsachen in eine fiktionale lesbische Liebesgeschichte eingearbeitet. Herausgekommen ist ein ebenso tiefgründiger wie spektakulärer Aufruf zur Toleranz.

DIE PÖSCHLIANERSEKTE

SZENENFOTOS

DIE BESETZUNG

CLIPS & INTERVIEWS

Eva Allenbach als Therese Sickinger

DREHORTE

 

Kernstockhaus, Gampern

Anwesen Fam. Reiter, Neuhofen im Innkreis

im GRUPPE:filmkunst Atelier, Schörfling

Gutshaus Schloss Starhemberg, Haag am H.

Anwesen August Gasselsberger, Ottnang

Rauchhaus, Mondsee

Schloss Wolfsegg, Wolfsegg

IN WEITEREN

ROLLEN:

 

Lotti Waidmann

Andreas Peer

Herbert Wiesinger

August Gasselsberger

Fred Huber

 

Laura Trauner

Elisabeth Erkner

Klara Schoberleitner

Lea Laura Winter

Magdalena Leitner

Susanne Gschwendtner

DREHTEAM

 

DANK AN

 

Familie Auer, Schörfling

Alfred Huber, Ottnang

Herrn & Frau Kaser, Timelkam

Antiquitäten Höglinger, Gmunden

 

Isabel Auinger und Filmpferd Belmondo, Bad Aussee

CATERING

 

 

 

 

 

 

GEFÖRDERT VON

 

Filmförderung Land Oberösterreich

Marktgemeinde Schörfling am Attersee

Marktgemeinde Gampern

Österreich 2012, HD / Farbe / 110 min

IN KÜRZE ONLINE

INTERVIEW: Cajetan Jacob

 

Szenenfoto: Die Abendgesellschaft der Gräfin Meta

Die Abendgesellschaft in Metas Salon

DREHBERICHTE DER FILMEMACHER

  • Exorzismus im Film

     

  • Die Reise in eine andere Zeit

  • Die Macht der Dialoge

    Cajetan Jacob führt Regie

    Ich war in meiner gesamten Laufbahn noch nie so schockiert über die Auswirkungen der Dialoge wie in diesem Film. Das ist mir beim Lesen nie so recht bewusst geworden. "Sie ist uns allen voraus gegangen"; ist ein einfacher Satz, aber im rechten Zusammenhang betrachtet, trifft er uns wie ein Faustschlag. So wollte ich schon während der Dreharbeiten schnurstracks ins Bild marschieren und meine Figuren durchschütteln. Seid ihr denn alle verrückt geworden? Bei Magdalena (Elke Pusl) und Marta (Beate Korntner) war dieser Drang besonders stark vorhanden. Wenn man eine Geschichte schreibt, dann tut man das natürlich mit dem gewissen Kalkül damit auch eine Emotion zu erwecken, aber was das alles bei einem selbst und bei den Darstellern bewirken werden wird, erfährt man oft erst bei den Dreharbeiten.

    Als sie sich umdreht, sieht sie Marta über sich im ersten Stock des Anwesens stehen, während die Hauchenden Mädchen mit Holzscheiten bewaffnet auf ebener Erde auf sie zu kommen.

     

           MARTA

     

         "Was Satan zusammengefügt hat,  

         soll der Mensch nun trennen…"

     

    Meta zuckt zusammen und verschwindet hinter dem Pfahl. Sie versucht schnell die Fesseln ihrer Freundin zu lösen, aber Marta, deren Schritte die Treppe herunter wirbeln nähert sich ihr sich unaufhaltsam.

     

           MARTA (FORTS.)

     

        "So will ich die* Gottlosen deine Wege

        lehren, dass sich die Sünder zu dir

        bekehren..."

     

    (Auszug aus dem Shooting Script)  /  * (sic) Bibel, 19. Jhd.

  • Eine Frage der Besetzung

    Die Regieanweisung

    Wer soll das spielen können? So oder so ähnlich reagierte Bettina Hutterer als sie das Skript zum ersten Mal gelesen hatte. Die Rolle der Magdalena konnte ich ihr mit Elke Pusl sofort beantworten, aber mit dem Rest tat ich mir dann schon eher schwer. Es mussten Leute sein, die mit mir ein Risiko eingehen wollten. Leute, denen diese Geschichte wirklich etwas bedeutete, die dafür brannten, das mit uns umzusetzen. Leute auf die man sich zu 100 Prozent verlassen konnte, die nach dem 50isten Take noch einen neuen machen wollten. Leute, wie Eva Allenbach und Julia Lena Lippoldt. Darsteller die für ihre Rolle durch die Hölle gingen oder selbst aus ihr hervor gekrochen

    "Die Sehnsucht nach Realismus im Spiel war jedenfalls schnell am Set spürbar geworden."

    Cajetan Jacob mit Julia Lena Lippoldt und Eva Allenbach

    Vorbereitungen auf die Liebesszene

    C. Jacob mit Julia Lena Lippoldt und Eva Allenbach

    zu sein schienen wie Beate Korntner und ihre wahnsinnige Marta. Die Sehnsucht nach Realismus im Spiel war jedenfalls schnell am Set spürbar geworden. Dabei war mir schon beim Schreiben bewusst: Entweder wir nehmen dieses Sujet todernst oder wir schmeißen die Sache hin und drehen etwas anderes. Denn eines wollte ich ganz bestimmt nicht: Aus menschlichem Leid eine technische oder oberflächliche Angelegenheit machen. Entweder ganz oder gar nicht.

  • Kostümfilm mit historischen Originalen

    Metas Empfangskleid

    hist. Original, gefertigt

    zw. 1875 und 1889

    Bis auf die Soutanen der beiden Priester wurden in diesem Film nur historische Originale verwendet. Weil Anschaffung, Datierung und Instandhaltung historischer Kleider viel Zeit in Anspruch nimmt, habe ich Monate, wenn nicht Jahre damit zugebracht historische Modezeitungen zu scannen und Gemälde zu studieren um alles in einer großen Datenbank, beginnend mit dem Jahr 1800 und endend mit dem Jahr 1900 zu vereinen. Dadurch war es mir möglich von Grund auf zu recherchieren und mir meine eigene Meinung zu bilden. So sind über 700 historische Abbildungen zusammen gekommen. Natürlich hätte ich es mir mit einigen Büchern auch erleichtern können, aber Bücher stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung und meiner Meinung nach wurde in künstlerischer Hinsicht schon genug kopiert. So sind viele Kleider, die man in diesen Büchern sieht zu Klischees geworden, die es heute zu vermeiden gilt. Was hat man damals wirklich getragen? Wie fiel der Stoff? Wie macht man ein Kleid zu? Oft steht man ein paar Minuten vor der Puppe und weiß vor lauter Haken und Ösen nicht mehr weiter. Der ganze Aufwand macht sich vor allem darin bezahlt, dass man am Ende ein Stück Geschichte in Händen hält. Manchmal war ein Zettel angeheftet auf dem die  historischen Träger(innen) aufgelistet standen. Für die Darsteller spielt vor allem die Form eine große Rolle. Nicht atmen zu können, keine Bewegung oberhalb des Kinns ausführen zu können und vor allem die Unmöglichkeit sich unkoordiniert zu bewegen. Natürlich gingen so manche Kostbarkeiten kaputt, aber genau dann kam Birgit Ortmayers Kostüm Assistenz ins Spiel. Mit großer Sorgfalt hat die junge Mode Designerin alles restauriert was gerissen war. Metas zerfetztes Cape hat sie sogar Schritt für Schritt nachgenäht. In wenigen Tagen war ihr Meisterwerk fertig.

    Metas Empfangskleid

    hist. Original, gefertigt

    zw. 1880 und 1889

KINOFINDER

Vom 2. bis 9. Mai 2012

Saal 1 / 20:00 Uhr

 

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Postkarte für den Film das Falsche Herz

Entwurf: Postkarte

Offizielles Filmplakat

A-0 / A-2 - leuchtkastentauglich

Pressematerial

 

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Postkarte für den Film "Das Falsche Herz"

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